Und die Stadt hat sich nicht lumpen lassen: Heute war Istanbul-Marathon, und ausgerechnet die wichtigste Einfallstraße – jene, vor der wir uns seit Tagen gefürchtet hatten – war gesperrt. Drei Stunden warteten wir an der Absperrung, während das große Teilnehmerfeld vorbeitrabte. Dann aber gehörte die Straße uns. Ganz allein, ganz offiziell, ganz wunderbar.
Nach 3.544 Kilometern, 55 Tagen auf dem Rad, zwei Platten, 22.400 Höhenmetern und exakt 251 Stunden im Sattel, haben wir es geschafft: Istanbul.

Glücklich, dankbar, zufrieden werden wir den Abend und die kommenden Tage genießen: Die Beine treten noch automatisch und der Kopf ist voller Bilder.
Der beruhigende Blick auf den Bosporus, den wir aus unserer Unterkunft erhaschen können, auf die langsam vorbeiziehenden Schiffe – das wird uns helfen wirklich anzukommen, unsere Gedanken zu sortieren und das Erlebte zu verarbeiten.
Ein ausführlicher Bericht folgt vielleicht. Bis dahin: Danke fürs Mitreisen, Mitfiebern und das Feedback auf unsere Episoden.
Und falls jemand fragt, ob man wirklich mit dem Fahrrad bis Istanbul fahren kann – ja, das geht. Und wie!
Den finalen Track findet ihr here.

